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Montage

Der P2L-Sensor ist einfach zu montieren und lässt sich leicht in bereits bestehende Montagearbeitsplätze integrieren. Kundenspezifische Einbindungen können auf Anfrage angeboten werden. Die Montage erfolgt durch zwei Schrauben an einem geeigneten Halteblech oder Winkel (nicht im Lieferumfang enthalten) und muss so erfolgen, dass sich der Greifbereich innerhalb der maximalen Reichweite von 150 mm, optimal bei 100 mm befindet. Für die Befestigung eines P2L-Sensors werden zwei M4 Schrauben, mit einer Mindestlänge von 10 Millimeter benötigt. Bei den ESD Ausführungen sind zusätzlich zwei Zahnscheiben(DIN 6797) erforderlich.

In diesem Montagebeispiel sehen Sie einen C003 P2L-Sensors, der mit einem gewinkelten Bügel über Greifschalen montiert worden ist. Der Sensor wird mit zwei M4 Schrauben an einem Bügel befestigt.

Montagebeispiel mit Montagewinkel

Montagebeispiel mit zusätzlichem Montagewinkel

 

Mögliche Einbaulagen in der Sensormontage

Empfohlene Einbaulage des Sensors ist die Ausrichtung nach unten. Der Sensor kann aber auch nach oben oder seitlich ausgerichtet werden. Eine nach oben oder zur Seite ausgerichtete Montage kann die Störanfälligkeit durch Verschmutzung oder Umgebungslicht erhöhen.

 

Empfohlene Einbaulage  
Standard Einbaulage – Sensorfeld nach unten gerichtet

  • weniger verschmutzungsanfällig
  • kaum Beeinflussung durch Umgebungs­licht
Empfohlene Einbaulage

Empfohlene Einbaulage

Mögliche Einbaulage (Einzelfallprüfung erforderlich)
Einbaulage – Sensorfeld nach oben oder zur Seite gerichtet

  • Möglich, aber störanfälliger:
    • durch Verschmutzungen, die sich schneller auf dem Sensor ablagern können
    • durch Umgebungslicht
Alternative Einbaulage oben

Alternative Einbaulage: nach oben gerichtet

Alternative Einbaulage seitlich

Alternative Einbaulage: seitlich ausgerichtet


Ausrichtung des Sensors am Behälter

Die P2L-Sensoren sollen so ausgerichtet werden, dass das Sensorsichtfeld den Bereich, in dem der Zugriff erfolgt, zuverlässig überwacht. Bitte berücksichtigen Sie, dass das Sensorsichtfeld dreidimensional ist und einer Kugel ähnelt. Ist das Sensorsichtfeld zu weit nach vorne ausgerichtet, kann es zu unbeabsichtigtem Auslösen kommen.

Im Folgenden werden zwei Beispiele gegeben für eine korrekte Ausrichtung des Sensors am Materialfach. In beiden Fällen liegt die eingreifende Hand im Bereich des Sensorsichtfeldes und ein Eingriff kann zuverlässig erkannt werden.

Zuverlässige Eingriffsüberwachung gerade

Zuverlässige Eingriffsüberwachung gerade Ausrichtung

Zuverlässige Eingriffsüberwachung schräge Ausrichtung

Zuverlässige Eingriffsüberwachung schräge Ausrichtung


Beispiele für eine ungünstige Montage sind nachfolgend ebenfalls abgebildet. Sie sehen hier Beispiele für Montagefehler, bei denen ein Eingriff ohne Auslösen des Sensors möglich wäre sowie ein Beispiel, in dem das Sensorfeld zu weit vorne liegt und aus diesem Grund fehlerhafte Signale sendet.

Ungünstige Montage: Sensor liegt zu hoch

Ungünstige Montage: Sensor liegt zu hoch, Eingriff ohne Erkennung möglich

Abb. unzuverlässige Eingriffserkennung - Sensorfeld zu weit vorne

Ungünstige Montage: Sensorfeld liegt zu weit vorn und löst eventuell ohne Eingriff in das Fach aus


Reichweite

Die Reichweite des Sensors liegt zwischen 20 - 150 mm. Optimale Ergebnisse werden bei einer Reichweite von 100 mm erreicht.

Optimale Reichweite

Optimale Reichweite