Wie kann die Montagereihenfolge bei verschiedene Produkten/Varianten eingestellt werden?

Die Reihenfolge, in der die Sensoren in einem Pick-to-Light System aktiviert werden, wird von der SPS gesteuert. Die Aktivierung, Überwachung und die Konsequenzen beim Greifen in ein falsches Fach (Warnton, Sperre) steuert das SPS Programm.
Soll ein Produktwechsel vorgenommen werden, muss das entsprechende Programm an der SPS ausgewählt werden. Bedienfreundlicher ist ein zusätzliches Anwendungsprogramm, in dem die Behälter und die Montagerezepte verwaltet werden. Auch eine Anbindung an ERP Systeme über geeignete Schnittstellen ist  möglich, um Fertigungsaufträge direkt zu übernehmen.

 

Wie wird die Reihenfolge der Aktivierung der Sensoren eingestellt?

Die Reihenfolge wird in der Steuerung (z.B. SPS) hinterlegt und kann dort auch geändert und unter einem neuen Dateinahmen abgespeichert werden.
Optimal ist die Programmierung in einer „Offenen Menüführung“, da hierbei für eine Änderung der Reihenfolge sowie spezifische Proessparameter keine speziellen Programmierkenntnisse nötig sind.

Welche Konseqenzen hat das Greifen in einen falschen Behälter (rote LED leuchtet)?

Die Konsequenzen einer falschen Reihenfolge im Ablauf werden in der SPS Software festgelegt. Als Konsequenzen sind zum Beispiel akustische und weitere optische Signale möglich.
Auch ein Verriegeln der Montagevorrichtung gegen Entnahme der Baugruppe bei fehlerhafter Entnahme einer Komponente ist denkbar.
Im Rahmen der Integration in eine Fließmontage mit Werkstückträger kann dieser arretiert werden, um eine weitere Bearbeitung zu verhindern.